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Kreissäge Schiebestöcke / Pushsticks

Und schon wieder habe ich in den mitgelieferten Schiebestock der Tischkreissäge gesägt. Also flott ans Werk und aus einem Reststück 18mm Multiplex ein paar neue Pushsticks gezaubert. Zuerst habe ich einen neuen Pushstick nach meinen Vorstellungen aufgemalt, wobei der zwei Funktionen abbilden können soll: einmal einfach Schieben wie mit spitzen Fingern (vordere Ausspahrung) und hinunterdrücken und Buchsieren (untere hintere Ausspahrung). Damit bei empfindlichen Materialien die Kante nicht beschädigt wird, habe ich ins Ixel ein 6mm Loch gebohrt. Die Außenkante habe ich mit der Dekopiersäge ausgesägt und den Rohling aus Schablone für einen weiteren Pushstick genutzt. Das gleiche Prozedere hab ich dann für den zweiten Pushstick wiederholt. Die Kanten an den Handholmen habe ich noch mit Schleifpapier abgerundet, für die schönere Haptick.

French Cleat

In der Werkstatt hat mich schon lange die Sucherei nach den Werkzeugen beim Basteln genervt. Die Werkbank immer zu kleine, also stappelte sich und wurde eingedreckt beim Basteln. Auf Youtube hab ich dann einen Bastelkanal gesehen, also den Lets-Bastel Kanal, und war sogleich von dem French Cleat System angetan. Nach dem ich mir einiges an billigem 10mm MDF Material besorgt hatte, genauer gesagt hat mir mein Vermieter den Abriss der im Keller installierten Bilderwand gestattet, ging es los. Ich hab mir aus den MDF Platten 10cm breite Streifen auf der PTS10 zugeschnitten und diese dann bei 7cm im 45° Winkel geteilt. Den breiten Streifen hab ich an die Wandgeschraubt, der schmale Streifen kommt auf die Rückseite der Werkzeughalter. Um die PTS10 noch weiter Staubfrei zu kriegen habe ich mir eine Absaughutze vom Atika bestellt und montiert. 

Diesen hab ich an meinen Werstattsauger mittels DN40 HT-Rohres angeflanscht. Als erstes wollte ich meine Steckschlüssel an der Wand haben. Dafür hab ich mir die Steckschlüssel auf ein großes MDF Stück gelegt um die größe des Halters zu ermitteln. Den hab ich dan inklusive der Halterleiste zugeschnitten und verleimt. Die Steckschlüssel hab ich mit Holzdübeln auf dem Halter befestigt. Der nächste Halter sollte für die 1/2″ Ratsche nebst Verlänegrungen und den Steckschlüsseln werden. Zuerst habe ich mich um die Halterung der Ratsche gekümmert.   Für die Steckslüssel hab ich anschließend einen langen 12,5mm x 12,5mm Stab aus einer Hartholzbohle geschnitten und 2cm lange Abschnitte mit 6mm Holzdübeln auf dem Halter verleimt.  Macht eingeräumt einen ordentlichen Eindruck an der Wand.

Zum Abschleifen der ganzen Bretter und Leisten habe ich mir einen günstigen Exterschleifer von Bleck&Decker, den KA199 zugelegtDer KA199 liegt gut in der Hand und reicht für meinen Bedarf aus. Den alten Bosch hat es bei der Arbeit zerlegt..

Beim Bearbeiten der Bretter, hab ich mal wieder germerkt wie sehr mich die Sucherei nach den Bohrern gernervt hat, kurz um war der nächste Halter der Holzbohrerhalter. Damit die Bohrer einen sicheren Stand haben verleimte ich zwei Leisten und bohrte für jeden Bohrer ein Loch, anschließend hab ich eine weitere Holzplatte von unten gegen geleimt, damit die Bohrer nicht durchfallen. Diese drei verleimten MDF Platten hab ich dann am Halter mit 6mm Holzdübeln verleimt.

Da das für die Bohrer gut funktioniert hat, hab ich die gleiche Konstruktion nur ohne Durchrutschbrett für die Schraubendreher genommen, nur etwas kürzer in der Breite.

Der nächste Halter war dann komplizierter, es war der Halter für die Meßwerkzeuge. Da galt es verschiedene Formate von Meßgeräten unter zu bringen, was ich mit zwei Leisten gelöst habe. Eine oben zum Einhängen der Meßgeräte und eine unten zum drauf ablegen von Stifthalter und kurzen Wasserwaagen. Den Abschluß bildeten fürs erste die beiden Halter für Stemmeisen und Sägen.

Ich hab noch reichlich Platz an der French Cleat Wand, aber kommen später ja noch Zangen, Hämmer, Metallbohrer und Akkuschrauber dazu.

Tischkreissäge Bosch PTS10 Staubentwicklung

Ich hab mir eine Tischkreissäge vom Hersteller Bosch gegönt, es ist eine PTS10 geworden. Diese sollte für meine Hobby Handwerkkerei reichen. Es ist ein schönes Gerät, doch die Staubentwicklung, trotz eines extra dafür angeschafften kräftigen Staubsaugers, ist enorm. Sogar so enorm, das nur mit Staubmaske an ihr gearbeitet werden kann. Dass kann und soll natürlich nicht so bleiben, denn dieser meiner Meinung nach existierende Konstruktionsfehler verleidet einem ja jedes Arbeiten mit der PTS10. Ich hab mich anm das Problem der PTS10 dran gemacht und bin zur Erst über diesen Link hier bei http://www.1-2-do.com gestolpert.

Mein Ansatz besteht nun in der Verwendung eines flexiblen Abflussrohrsets, welches ich beim Plaza Bau- und Garenmarkt um die Ecke in Quickborn für ~9€ gekauft habe. Das werde ich in Kombination mit dem orginal Saugschlaun in der PTS10 verwenden. Von Vorteil war, das ich noch eine alte Staubsaugertülle eines bereits entsorgten Siemensstaubsaugers rumliegen hatte, aber dazu später mehr. Erstmal habe ich den Maschinenraum  PTS10 gesäubert.

Dann den Schlauch von der Sägeblattabdeckung abgezogen und mal den Durchmesser geprüft, war genauso groß wie der gekaufte flexible Schlauch.

Anschließend habe ich mich an die Absaugtülle gemacht und etwas Montageband befestigt. Die Tülle soll je möglichst dicht an der Stelle sitzen, wo die Stäube entstehene.

Ich hab die Tülle am oberen Ende der Sägeblattabdeckung probeweise befestigt. Es bietet sich die orginal Schraube an der Abdeckung an, so kann bei nicht funktion alles wieder rückstandsfrei Abgebaut werden. 

Der Abstand zwischen der Tülle und dem Sägeblatt erschien mit mit ~7-8mm ausreichend,

so dass ich die Tülle wieder abgeschraubt habe und gekürzt habe.

Nachdem Kürzen der Schlauchseite an der Tülle, hab ich die Tülle mit dem Schlauchanschlussknie des Abflussrohrsets probeweise Verbunden und solange eingekürzt bis es passte.

Anschließend habe ich die Tülle fest mit dem Schlauchanschlussknie verklebt.

Ungeduldig hab ich gewartet bis der Kleber getrocknet war und habe dann Tülle+Knie an der oberen Befestigungsschraube der Sägeblattabdeckung angebracht.

Ich hab dann mal verprobt, ob ich das Sägeblatt dann weiterhin um 45° Schwenken kann. Einmal von Oben geprüft 

und natürlich auch aus Sicht des Maschinenraumes.

Das sitzt alles gut und fest, also habe ich mich der Verschlauchung zugewendet. Dafür habe ich mir aus dem Traps des Abflusssets ein Stück rausgesägt und durchgeschnitten um den orginal Schlauch und dem Schlauch des Sets zu verbinden (hier im Bild das Rohr rechts).

Die Schläuche habe ich dann mit dem durchgeschnittenem Rohr verbunden.

Den neuen flexiblen Schlauch habe ich dann an das Knie angeschlossen und solange eingekürzt, bis ich ihn an der Stelle des alten Anschlusses mit dem orginal Schlauch verbinden konnte, um ihn da mit Kabelbindern zu fixieren.

Die Stelle zwischen den beiden Schläuchen habe ich nach einigen Tests noch mit Panzertape umwickelt, um keinen Saugverlust zu haben.

Ein Test mit dem Feuerzeug auf der Sägetischseite zeigte, dass endlich ein Unterdruck an der Stelle an dem die Stäube entstehen besteht (nach Anschalten des Saugers).

Das Arbeiten mit der PTS10 macht nun schon bedeutend weniger Staub.