Bau meiner Werkbank 1,2m x 1,8m im Ron Paulk Stil

Der Bau der Werkbank hat länger gedauert als erwartet, ist auch noch nichtr ganz fertig, aber das ist ja häufig so… Aber erstmal zur Historie.

Ich wollte mir schon lange mal eine so richtig eigene Werkbank nach meinen Vorstellungen bauen. Also nicht kleiner als 1m x 1,5m und nicht größer als 1,3m x 2m (sollte eben im Format 2:3 sein, das find ich optisch gefällig). Die Arbeitshöhe sollte zwischen 90cm und 110cm liegen, damit mir nicht immer der Rücken bei längeren Arbeiten daran schmerzt. Um mir über meine Wünsche und die möglichen Optionen ein Bild zu verschaffen, habe ich so 3-4 Monate alles auf Youtube verschlungen was mit Werkbänken zu tun hatte. Schlussendlich habe ich festgestellt, dass es eine Abwandlung der Ron Paulk Workbench werden wird. Die Ron Paulk Workbench ist für mich das beste an Workbench was ich je gesehen habe und sie diente mir als inspiration. Was mir besonders gut an dem Aufbau von Ron Paulk gefällt ist die Idee, dass man eine Arbeitsfläche hat und eine Etage darunter als Stauraum für Werkzeug nutzen kann. Was ich nicht benötige ist die Flexibilität, die Werkbank von Baustelle zu Baustelle zu transportieren. Dafür hätte ich aber gerne ein Absauganlage, eine Stromversorgungsleiste die die Absaugung automatisch startet und eine große Spannzange integriert, sowie später mal Druckluft. Gleich vorweg, ich habe hier keine Maße für das von mir gebaute Stück, außer das die Arbeitsoberfläche am Ende 1,2m x 1,8m werden sollte. Der Abstand zwischen Stauraumboden und Arbeitsoberfläche habe ich von der Höhe meines Akkuschraubers abhängig gemacht. Der ist 24cm hoch, mit etwas Luft habe ich dann die beiden Böden 30cm von einander angeordnet. Doch der Reihe nach.

Zuerst habe ich mir Schwerlastrollen geholt, jeweils 4 Stück mit Bremsen und 4 Stück ohne Bremsen, wobei die ohne Bremsen später in der Mitte vom Untergestell der Werkbank sitzen werden. Jede Rolle trägt bis zu 100kg, sollte also reichen. Dann habe ich mir das ganze Material gekauft und grob vorsägen lassen, damit es ins Auto passt. (6m Leimbinder vom Format 10cm x 10cm kriegste halt sonst nicht weg!) Die Arbeitsplatte besteht aus zwei Küchenarbeitsplatten 60cm x 1,8m in 2,7cm Stärke aus verleimten massiv Buchenholz. Für das Untergestell habe ich wie gesagt 10cm x 10cm Leimbinder genommen, alle anderen Teile sind aus 18mm Multiplexholz. Um eine Berlinerphrase zu nutzen: “ich sag mal, Rock solid!”

Als nächstes habe ich Teile des Untergestelles auf Maß gebracht und mal grob so hingelegt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Anschließend habe ich diese mit Taschenlöchern versehen. Foto, Foto, Foto, Foto und mir zum Verschrauben rechtwinkling ausgerichtet und dann mit 4,5mm x 60mm Universalschrauben verschraubt. Der untere Rahmen des Untergestelles wurde dann mit den Schwerlastenrollen versehen und einmal zum Test Skateboarden genutzt… ist zu schwer 😉

Auf den unteren Rahmen habe ich dann das weitere Untergestell montiert, bis das dann  fertig war. Auf das Untergestell kann man gefühlt ein Auto stellen, es entspricht damit meinen Vorstellungen von Robust. Würde ich es wieder so massiv bauen, eher nicht – ich denke Konstruktionsholz 6x6cm oder 8x8cm würden es locker auch tun.

Ich hab dann das Holz für den Werkbankkasten auf das Untergestell gelegt und mit der Schablone für die Werkzeugtaschen angefangen. Immerhin, hatte ich dann schon eine provisorische Werkbank. Die Teile des Werkbankkasten habe ich auf 30cm Höhe gebracht, anfänglich mit einer Oberfräse was nicht so richtig klappte und dazu führte, dass ich das lieber mit einer Stichsäge gemacht habe. Die einzelnen Werkzeugkastenteile stappelten sich dann langsam aber sicher an der Werkzeugkellertür entlang. Foto, Foto

Nach dem Sägen kommt ja immer das Schleifen, in meinem Falle mit einem Exzenterschleifer, bis alles schön geschmeidig glatt war. Ich hab dann mal die beiden Aussenseiten des Werkzeugkastens aufgestellt, um ein Gefühl für die Größe zu bekommen. Danach hab ich alle Werkzeugtaschen mit einem Abrundfräser bearbeitet, damit es keine scharfen Kanten beim Ablegen des Werkzeuges zu passieren gillt und auch gleich die Taschenlöcher zum Verschrauben der Werkzeugkasten Teile habe ich in dem Arbeitsgang mit gemacht.

Der nächste Schritt war die Montage der Werkzeugkastenteile zum Gestell, was dann schlussendlich zwischen Arbeitsebene und Werkzeugebene sitzt. Also alle Teile rechtwinklig ausgerichtet und dann der Reihe nach verschraubt. Durch die Werkzeugtaschenlöcher ist das ganze Werkzeugkastengestell, trotz des verwendeten 18mm Multiplexholzes noch leicht genug, dass ich es alleine bewegen kann.

Nun war es daran aus zwei Küchenarbeitsplatten eine zu machen. Ich bin, wie unschwer zu erkennen ist, bin ich ein Fan von Taschenlöchern. Von Vorteil sind die Taschenlöcher wenn man das ganze Stück dann mal abtransportieren möchte, da alles zerlegbar ist. Das mit dem Kleben und Zinken mache ich dann mal in einem anderen Projekt. 🙂 Um die Arbeitsplatten fest genug anzupressen, musste dann die ganze Familie auf den Arbeitsplatten sitzen. beim Verschrauben.

Nachdem die Arbeitsplatten ein paar Tage geruht hatten, ich wollte sicher sein das mir keine Schrauben durch die Spannung in den Arbeitsplatten ausreißen, habe ich das Werzeugkastengestellt auf der verbundenen Arbeitsplatte montiert. Als der Werkzeugkasten auf der Arbeitsplatte montiert war habe ich die drei Platten der Werkzeugebene oben drauf gelegt, ist also auf diesen beiden Bildern verkehrt herum.

Die Werkbank soll ja nicht so schnell Dreck oder Farbe annehmen und etwas geschützt sein. Dafür habe ich mir Hartwachsöl geholt und erstmal mit den angefallenen Reststücken getestet, wieviele Schichten ich für eine gute Versiegelung auftragen muss. Im Falle des von mir verwendeten Hartwachsöls waren zwei Schichten ausreichend. Sicherlich kann man Argumentieren, das eine Werkbank zum Arbeiten da ist aber ich finde sie darf dabei auch ruhig hübsch aussehen. 😉

Als  nächstes war das Zuschneiden der Arbeitsplatte auf ihr endgültiges Maß dran, denn ich hatte auch hier ~5-6mm Reserve gelassen. Dafür brauchte ich eine Tauchkreissäge, die ich nicht habe. Also habe ich mir aus meiner einfachen Handkreissäge und einer Schiene das passende Hilfsmittel gebaut und die Arbeitsplatte entsprechend auf das von mir gewünschte Endmaß eingekürzt.

Die Werkbank habe ich dann von allen Seiten mit dem Hartwachsöl eingölt, abgeschliffen, abermals eingölt und final feingeschliffen. Da auf der Verpackung des Hartwachsöl ein Hinweis von Selbstentzündung der Lappen stand, hab ich die dann mal lieber luftdicht entsorgt. Die letzten Bestandteile wie Steckdosenleiste und Absaugung wurden nun noch gebaut. Für die Absaugung hab ich mir einen Eimer ohne Motor für einen Aschesauger geholt und mit einem 8mm x 8mm Endmill Fräser, den Deckel des Ascheimers ausgefräßt. Der paßte nach einigem Nachfräsen des Randpfalzes dann auch gut auf den Eimer. Mittig in den Deckel habe ich mit Montagekleber einen HT Anschluß für den Saugschlauch geklebt. In die Seite des Eimers habe ich ein weiteres 32mm Loch für den Zyklonwirbel gebohrt und ein 67° 32mm Flansch eingeklebt. Zusammengebaut war der Staubsammeleimer mit den Flanschen dann schön kompackt. Den Boden zum Aufstellen der Absaugbestandteile in der Werkbank habe ich zugeschnitten und mit Taschenlöchern versehen. In der Werkbank eingelassen, bietet er austeichend Platz für den Staubsauger und den Ascheimer. Fehlten nur noch die Bohrungen um die Schläuche von Außen durch die Werkzeugebene, zum Ascheimer zu führen. Außen an der Werkbank ist nun ein 2m Schlauch zum anschließen an verschiedene Maschinen fest installiert. Der Staubsauger steckt im Slaveanschluß der umgebauten Master/Slavesteckdosenleiste. Über eine Verteilerdose auf der Innenseite der Werkzeugebene ist die Verteilerleiste mit einem 10m Verlängerungskabel verbunden. Das gibt ausreichend Bewegungsradius für die Werkbank um nicht dauernd das Anschlußkabel umstecken zu müssen.

Die Spannzang habe ich mir von Westfalia geholt für einen schmalen Taler. Da ich nicht möchte, dass die original Holzplatte beschädigt wird, habe ich mir aus zwei Streifen 18mm Multiplex eine Anpreßbacke gebaut. Mit den passenden Bohrungen versehen, verlängert und schützt sie die orginal Anpreßbacke. Auf der Innenseite der Werkzeugebene ist die entsprechende Halterung der Spannzange montiert. Ich bin nach den ersten Projekten sehr zufrieden mit der Technik. :o)

 

 

Größe einer .vmdk unter Virtualbox anpassen

Nun war es soweit, meine .vmdk war bis zum letzten GByte voll gelaufen und leider kann man unter VirtualBox, anders als unter VMware, nicht einfach ein resize der .vmdk machen. Das geht bei VirtualBox nur über einen kleinen Umweg.

Am besten ist es, in der VirtualBox zuerst die .vmdk in der Gastsystem zu trennen/detach. Anschließend wird die .vmdk in eine .vdi gecloned:

vboxmanage clonehd ./DISK1.vmdk clone.vdi –format vdi

Sollte er dabei zu reichlich Fehlermeldungen in der Bash folgender Art kommen:

VBoxManage: error: Cannot register the hard disk ‘/DISK1.vmdk’ {730daceb-67b6-4e5f-993a-9808fghijklmnopq because a hard disk ‘/DISK1.vmdk’ with UUID {730daceb-67b6-4e5f-993a-9808fghijklmnopq} already exists
VBoxManage: error: Details: code NS_ERROR_INVALID_ARG (0x80070057), component VirtualBoxWrap, interface IVirtualBox, callee nsISupports
VBoxManage: error: Context: “OpenMedium(Bstr(pszFilenameOrUuid).raw(), enmDevType, enmAccessMode, fForceNewUuidOnOpen, pMedium.asOutParam())” at line 179 of file VBoxManageDisk.cpp

Muss die UUID überschrieben werden, das geht mit einem internen Befehl bei VirtualBox:

vboxmanage internalcommands sethduuid ./DISK1.vmdk

Und dann sollte das Clonen wie folgt flutschen:

vboxmanage clonehd ./DISk1.vmdk clone.vdi –format vdi

0%…10%…20%…30%…40%…50%…60%…70%…80%…90%…100%
Clone medium created in format ‘vdi’. UUID: 24605153-4237-46e5-b41f-zz1k32a38

Bei einer .vdi kann VirtualBox die Größe anpassen. Ich wollte 100GByte haben also lautete das bei mir wie folgt:

VBoxManage modifyhd ./clone.vdi –resize 102400

Auch hier folgte eine kleine Beschwerde auf der Bash:

VBoxManage: error: Cannot register the hard disk ‘./clone.vdi’ {24605153-4237-46e5-b41f-zz1k32a38} because a hard disk ‘/home/eric/VirtualBox VMs/Computacenter/clone.vdi’ with UUID {24605153-4237-46e5-b41f-zz1k32a38} already exists
VBoxManage: error: Details: code NS_ERROR_INVALID_ARG (0x80070057), component VirtualBoxWrap, interface IVirtualBox, callee nsISupports
VBoxManage: error: Context: “OpenMedium(Bstr(pszFilenameOrUuid).raw(), enmDevType, enmAccessMode, fForceNewUuidOnOpen, pMedium.asOutParam())” at line 179 of file VBoxManageDisk.cpp

Also erneut die UUID setzen, diesmal halt bei der .vdi Datei..

vboxmanage internalcommands sethduuid ./clone.vdi

Mir ist zwar nicht klar, warum das für die VirtualBox jedesmal in “rum Trompeten” endet… aber nun ja. Jetzt läßt sich bei der .vdi endlich die Größe anpassen. In meinem Falle wie gesagt sollte die .vdi auf 100GByte erhöht werden ohne den Inhalt zu verändern. Das geht nun endlich mittels:

VBoxManage modifyhd ./clone.vdi –resize 102400

0%…10%…20%…30%…40%…50%…60%…70%…80%…90%…100%

Kurzer Check ob alles da ist:

ls -la

insgesamt 146302296
drwx—— 4 eric users 4096 11. Jul 12:09 .
drwx—— 3 eric users 4096 11. Jul 10:33 ..
-rw——- 1 eric users 74624991232 11. Jul 12:09 DISK1.vmdk
-rw——- 1 eric users 8454 11. Jul 10:33 Arbeitsbox.vbox
-rw——- 1 eric users 75190239232 11. Jul 12:13 clone.vdi

Sieht soweit gut aus, jetzt wieder zurück von der .vdi zu einer .vmdk.

vboxmanage clonehd ./clone.vdi ./DISK2.vmdk –format vmdk

0%…10%…20%…30%…40%…50%…60%…70%…80%…90%…100%
Clone medium created in format ‘vmdk’. UUID: 8f315836-5209-48f5-a3c9-zzk3@@alpha

Die fertige .vmdk nun noch in der Arbeits.vbox an den virtuellen SATA Controller gebunden und fertig ist das Resize. Hat gute 2h gedauert… Noch aufräumen auf der HDD:

rm clone.vdi

rm DISK1.vmdk

Staubabsaugung mit dem Masko B01N5DX15I

Beim Bohren, Sägen, Schleifen in der Werstatt hat sich immer der Staub großflächig verteilt. Also immer fröhlich eine Stunde Basteln, drei Stunden Staubwischen fand ich dann doch nicht schön. Die Lösung war eine Staubabsaugung mit dem Masko B01N5DX15I vom Amazon. Dummerweise hat der keinen P3 Filter und verteilt mit seiner Abluft den feinst Staub schön in der Werkstatt und dazu richt die Ablauf für mich höllisch nach Maschinenöl und Weichmacher. Das schöne an dem Sauger ist, dass er eine “Blasefunktion” besitzt, genauer gesagt ist das der Abluftanschluss am Sauger. Diese Abluft wollte ich aus der Werkstatt raus haben und hab mir 15Meter 32mm Staubsaugerschlauch beim Amazon geklickt. Da es nur die Abluft ist, tut es hier billiger nicht-antistatischer Schlauch. Das schöne an dem Schlauch ist, dass er einen Außendurchmesser von 38mm hat und damit gut in graue HT-Rohr DN40 Muffen paßt.

Um die Abluft vom Sauger weg zu bekommen hab ich DN40 HT-Rohr von der Abstellecke des Saugers bis zum Fenster montiert.

Die Staubsaugerschläuche habe ich provisorisch mit Gaffatape befestigt und probiert wie laut das ganze Draußen ist. Also Nachtssägen ist nicht drinn. 🙂 Jetzt ging es an die Dauerlösung. Dafür hab ich mir zuerst einmal einen neuen Fensterrahmen aus 12mm Siebdruckplatte zurecht geschnitten und verschraubt. da ich die 5mm Plexiglassscheibe in der gleichen Größe hinter dem Rahmen haben wollte, hab ich wegen dem besseren Handling ohne Rahmen den Durchbruch für den Insektenschutz auf dem Plexiglass angezeichnet. Den Durchbruch hab ich dann mit meiner Dekopiersäge gemacht.  Mit Montagekleber hab ich den Insektenschutz in den Durchbruch eingeklebt. Ich kann jedem, der wie ich noch nie mit Montagekleber hantiert hat, nur dringend ans Herz legen mit Handschuhen zu arbeiten und alles mit Zeitungspapier auszulegen! Das Zeug klebt wie die Pest!!

Nachdem der Kleber am Insektenschutz am nächsten Tag ausgehärtet war, hab ich mich an die Innenseite der Scheibe gemacht und auch gleich die Staubsaugerschläuche in die DN40 Muffen geklebt.  Weitere 24h später war auch hier alles ausgehärtet und ich konnte die Ausßenisolation mit Tesa Moll machen.  Das neue Kellerfenster hab ich mit Keilen im Rahmen befestigt und den Schlauch am Fenster angeschloßen. Den Staubsauger hab ich dann am anderen Ende des HT-Rohres mit einem Staubsaugerschlauch mit jeweils einer DN40 Muffe an jeder Seite an den Staubsauger angeschlossen.  Der Staubsauger hat nun seine Festeecke in der Werkstatt gefunden. 

French Cleat

In der Werkstatt hat mich schon lange die Sucherei nach den Werkzeugen beim Basteln genervt. Die Werkbank immer zu kleine, also stappelte sich und wurde eingedreckt beim Basteln. Auf Youtube hab ich dann einen Bastelkanal gesehen, also den Lets-Bastel Kanal, und war sogleich von dem French Cleat System angetan. Nach dem ich mir einiges an billigem 10mm MDF Material besorgt hatte, genauer gesagt hat mir mein Vermieter den Abriss der im Keller installierten Bilderwand gestattet, ging es los. Ich hab mir aus den MDF Platten 10cm breite Streifen auf der PTS10 zugeschnitten und diese dann bei 7cm im 45° Winkel geteilt. Den breiten Streifen hab ich an die Wandgeschraubt, der schmale Streifen kommt auf die Rückseite der Werkzeughalter. Um die PTS10 noch weiter Staubfrei zu kriegen habe ich mir eine Absaughutze vom Atika bestellt und montiert. 

Diesen hab ich an meinen Werstattsauger mittels DN40 HT-Rohres angeflanscht. Als erstes wollte ich meine Steckschlüssel an der Wand haben. Dafür hab ich mir die Steckschlüssel auf ein großes MDF Stück gelegt um die größe des Halters zu ermitteln. Den hab ich dan inklusive der Halterleiste zugeschnitten und verleimt. Die Steckschlüssel hab ich mit Holzdübeln auf dem Halter befestigt. Der nächste Halter sollte für die 1/2″ Ratsche nebst Verlänegrungen und den Steckschlüsseln werden. Zuerst habe ich mich um die Halterung der Ratsche gekümmert.   Für die Steckslüssel hab ich anschließend einen langen 12,5mm x 12,5mm Stab aus einer Hartholzbohle geschnitten und 2cm lange Abschnitte mit 6mm Holzdübeln auf dem Halter verleimt.  Macht eingeräumt einen ordentlichen Eindruck an der Wand.

Zum Abschleifen der ganzen Bretter und Leisten habe ich mir einen günstigen Exterschleifer von Bleck&Decker, den KA199 zugelegtDer KA199 liegt gut in der Hand und reicht für meinen Bedarf aus. Den alten Bosch hat es bei der Arbeit zerlegt..

Beim Bearbeiten der Bretter, hab ich mal wieder germerkt wie sehr mich die Sucherei nach den Bohrern gernervt hat, kurz um war der nächste Halter der Holzbohrerhalter. Damit die Bohrer einen sicheren Stand haben verleimte ich zwei Leisten und bohrte für jeden Bohrer ein Loch, anschließend hab ich eine weitere Holzplatte von unten gegen geleimt, damit die Bohrer nicht durchfallen. Diese drei verleimten MDF Platten hab ich dann am Halter mit 6mm Holzdübeln verleimt.

Da das für die Bohrer gut funktioniert hat, hab ich die gleiche Konstruktion nur ohne Durchrutschbrett für die Schraubendreher genommen, nur etwas kürzer in der Breite.

Der nächste Halter war dann komplizierter, es war der Halter für die Meßwerkzeuge. Da galt es verschiedene Formate von Meßgeräten unter zu bringen, was ich mit zwei Leisten gelöst habe. Eine oben zum Einhängen der Meßgeräte und eine unten zum drauf ablegen von Stifthalter und kurzen Wasserwaagen. Den Abschluß bildeten fürs erste die beiden Halter für Stemmeisen und Sägen.

Ich hab noch reichlich Platz an der French Cleat Wand, aber kommen später ja noch Zangen, Hämmer, Metallbohrer und Akkuschrauber dazu.

Tischkreissäge Bosch PTS10 Staubentwicklung

Ich hab mir eine Tischkreissäge vom Hersteller Bosch gegönt, es ist eine PTS10 geworden. Diese sollte für meine Hobby Handwerkkerei reichen. Es ist ein schönes Gerät, doch die Staubentwicklung, trotz eines extra dafür angeschafften kräftigen Staubsaugers, ist enorm. Sogar so enorm, das nur mit Staubmaske an ihr gearbeitet werden kann. Dass kann und soll natürlich nicht so bleiben, denn dieser meiner Meinung nach existierende Konstruktionsfehler verleidet einem ja jedes Arbeiten mit der PTS10. Ich hab mich anm das Problem der PTS10 dran gemacht und bin zur Erst über diesen Link hier bei http://www.1-2-do.com gestolpert.

Mein Ansatz besteht nun in der Verwendung eines flexiblen Abflussrohrsets, welches ich beim Plaza Bau- und Garenmarkt um die Ecke in Quickborn für ~9€ gekauft habe. Das werde ich in Kombination mit dem orginal Saugschlaun in der PTS10 verwenden. Von Vorteil war, das ich noch eine alte Staubsaugertülle eines bereits entsorgten Siemensstaubsaugers rumliegen hatte, aber dazu später mehr. Erstmal habe ich den Maschinenraum  PTS10 gesäubert.

Dann den Schlauch von der Sägeblattabdeckung abgezogen und mal den Durchmesser geprüft, war genauso groß wie der gekaufte flexible Schlauch.

Anschließend habe ich mich an die Absaugtülle gemacht und etwas Montageband befestigt. Die Tülle soll je möglichst dicht an der Stelle sitzen, wo die Stäube entstehene.

Ich hab die Tülle am oberen Ende der Sägeblattabdeckung probeweise befestigt. Es bietet sich die orginal Schraube an der Abdeckung an, so kann bei nicht funktion alles wieder rückstandsfrei Abgebaut werden. 

Der Abstand zwischen der Tülle und dem Sägeblatt erschien mit mit ~7-8mm ausreichend,

so dass ich die Tülle wieder abgeschraubt habe und gekürzt habe.

Nachdem Kürzen der Schlauchseite an der Tülle, hab ich die Tülle mit dem Schlauchanschlussknie des Abflussrohrsets probeweise Verbunden und solange eingekürzt bis es passte.

Anschließend habe ich die Tülle fest mit dem Schlauchanschlussknie verklebt.

Ungeduldig hab ich gewartet bis der Kleber getrocknet war und habe dann Tülle+Knie an der oberen Befestigungsschraube der Sägeblattabdeckung angebracht.

Ich hab dann mal verprobt, ob ich das Sägeblatt dann weiterhin um 45° Schwenken kann. Einmal von Oben geprüft 

und natürlich auch aus Sicht des Maschinenraumes.

Das sitzt alles gut und fest, also habe ich mich der Verschlauchung zugewendet. Dafür habe ich mir aus dem Traps des Abflusssets ein Stück rausgesägt und durchgeschnitten um den orginal Schlauch und dem Schlauch des Sets zu verbinden (hier im Bild das Rohr rechts).

Die Schläuche habe ich dann mit dem durchgeschnittenem Rohr verbunden.

Den neuen flexiblen Schlauch habe ich dann an das Knie angeschlossen und solange eingekürzt, bis ich ihn an der Stelle des alten Anschlusses mit dem orginal Schlauch verbinden konnte, um ihn da mit Kabelbindern zu fixieren.

Die Stelle zwischen den beiden Schläuchen habe ich nach einigen Tests noch mit Panzertape umwickelt, um keinen Saugverlust zu haben.

Ein Test mit dem Feuerzeug auf der Sägetischseite zeigte, dass endlich ein Unterdruck an der Stelle an dem die Stäube entstehen besteht (nach Anschalten des Saugers).

Das Arbeiten mit der PTS10 macht nun schon bedeutend weniger Staub.

 

Linux Arch Netctl

Ich hab mich von Zeit zu Zeit, also eigentlich immer nach einem Softwareupdate per pacman, darüber ärgern dürfen, dass das Ethernet Interface nicht mit statischer Adresse hoch kam. Es sah so aus, als ob das Interface auf dem Switch einfach zu spät seinen Link aktiviert kriegt. Das Problem läßt sich fixen, in dem man in der netctl.config des Interfaces einfach folgendes mit einfügt “SkipNoCarrier=yes” und siehe da, das Interface rappelt sich einfach etwas später aber mit statischer Adresse.

Terratec Noxon Radio2IPod / MPD Stream

auch kleine Erfolge bereiten mir ja immer freude. Nachdem das Setup für den MPD/Icecast gefunden ist läuft der Stream jetzt auch problemlos in der Küche auf dem guten Terratec Noxon Radio2IPod, wird auch sauber aks 256KBps Stream über Wlan angezeigt.

Stellt sich nur noch die Frage, was stelle ich eigentlich ins Bad?

Finales MPD Setup

Der Fehler mit dem Rauschen bei einigen MP3 Files ist offenbar viel trivialer als gedacht. Der Fehler tritt dann auf, wenn man den MPD im Modus “–no-daemon” betreibt. Läuft er als Daemon kommt das rosa Rauschen nicht mehr vor. Ob im Kernel 4.8.13-1-arch oder 4.9.6-1-arch ist dabei Wurscht. Meine entgültige Konfig für den MPD sieht jetzt wie folgt aus:
pid_file “/run/mpd/mpd.pid”
db_file “/var/lib/mpd/mpd.db”
state_file “/var/lib/mpd/mpdstate”
playlist_directory “/var/lib/mpd/playlists”
log_file “/var/log/mpd.log”

bind_to_address “127.0.0.1”
bind_to_address “192.168.2.256”
port “6600”

music_directory “/mnt/musichdd/Musik/”

audio_output {
type                    “shout”
encoding                “mp3”
name                    “mp3 stream”
host                    “hotte”
port                    “8000”
mount                   “/mpd.mp3”
bitrate                 “256”
format                  “44100:32:2”
always_on               “yes”                   # prevent MPD from disconnecting all listeners when playback is stopped.
tags                    “yes”                   # httpd supports sending tags to listening streams.
protocol                “icecast2”
user                    “source”
password                “xxxxxxxxx”
}

# Need this so that mpd still works if icecast is not running
audio_output {
type “null”
name “fake out”
}

MPD, die x.te

es ist wie verhext.. sobald ich nur FLAC Datein abspiele läuft es wie am Schnürchen. Hab es heute getestet mit einem Verzeichnis, in dem nur FLACs waren – und was soll ich sagen, kein einziger Abbruch..

MPD input plugin changed to ffmpeg

Es ist wie verhext mit dem MPD. Da bereinige ich mein Setup Stück für Stück und es kommt dennoch immer wieder dazu, dass das ein oder andere Lied auf dem Icecast Stream nur rosa Rauschen ist.

Ich habe mit also heute morgen die Lieder, welche trotz Bereinigung mit mpck, immernoch zu einem rosa Rauschen führt notiert und den Fehler versucht einzugrenzen. Im VLC rauschen die Dateien nicht, im Amarok auch nicht, die von mpck angezeigten “inneren” Werte der MP3 sind auch okay. Da ich mir jetzt nicht weiter zu helfen wußte, habe ich einfach mal am decoder Plugin gedreht in der /etc/mpd.conf:

decoder {
plugin “ffmpeg”
enabled “yes”
}

Der Effekt des rosa Rauschen ist bei den vorher auffälligen Dateien erstmal nicht mehr zu beobachten.